FAQs - Fragen und Antworten

Haben Sie noch Fragen?

Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Stress und Burnout.

Burnout wird in dem Moment tabuisiert, wo es im Kontext zum Job steht, weil hier die Gefahr besteht, einen Knick/Gefährdung der Karrieresituation zu erfahren. Man muss auch beachten wie man mit dem Risiko umgeht – Frauen haben hier ein anderes Verhalten als Männer.

Das Angebot sollte auf die Bedürfnisse des Individuums zugeschnitten sein und auch persönliche Faktoren wie Ernährung, Blutwerte, etc. berücksichtigen. Es ist wichtig, dass nicht für alle (Männer, Frauen, Senioren) das Gleiche angeboten wird. Das heißt der Anbieter muss sich den Einzelnen genau ansehen. Wenn es seriös und effektvoll sein soll, dann kann man hier nichts verallgemeinern – es hängt immer vom Einzelfall ab.

Es besser als gar nichts zu machen. Optimal wäre es aber, maßgeschneiderte Programme für den Einzelnen zu entwickeln (beispielsweise auf Basis einer Checkliste, die vorab ausgefüllt werden muss). Man sollte des Weiteren Colesterol- und Bluttests durchführen, denn oft ist es der Fall, dass Menschen unter bestimmten Vitaminmängeln oder dergleichen leiden und das kann ein hohes Maß an Stressrisiko beinhalten.

 

Parallel dazu sollte dann noch ein entsprechender Test (Selbstdiagnosetest) gemacht werden, mit dem Gast gesprochen werden und aufgrund dieses Gespräches sollte diese  Stress- und Burnout Prävention dann auf die jeweilige Person maßgeschneidert anbieten. Eine solche Vorgehensweise würden wir Touristikbetrieben empfehlen. Gerne stehen wir dabei auch beratend zur Seite.

Der Arbeitgeber wäre gut beraten, eine Statusanalyse zu machen, damit er feststellen kann, wie die Stressbelastung in seinem Unternehmen ist und wie sehr das Unternehmen gefährdet ist in einen möglichen Stillstand zu geraten – durch erhöhte Jobrotation, durch schlechtes Betriebsklima, Mobbing, keine bis wenig Fort-und Weiterbildung, durch schlechte Führungsqualitäten.

 

In dem Moment wo ein Betrieb etwas unternimmt, um die Arbeitsplatzsituation zu optimieren, fühlt der Mitarbeiter ein hohes Maß an Wertschätzung und die Stressoren sinken parallel dazu. Wenn den Mitarbeitern zum Beispiel auch eine „Recreation Area“ angeboten wird, wo sie z.B. ein Powernapping machen können, sich auf Massageliegen legen können, ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Im Verhältnis ist der ROI durch Prävention 1:10 bis 1:40 – investment & return. Für Unternehmer zahlt es sich also immer aus, etwas zu tun. 

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: 2007 wurden insgesamt etwa 4,8 Milliarden Euro für die kurative Behandlung von Stress und Burnout ausgegeben. 2010 waren es bereits 7 Millionen Euro. Die Steigerung der Kosten geht also parallel mit der Zunahme an psychischen Erkrankungen. Die Experten von Statistik Austria von einer Steigerung der Kosten in den nächsten Jahren in der Höhe von 1,2 und 1,5 Milliarden Euro im Bereich der psychischen Erkrankungen. Hierbei handelt es sich um die Belastungen der österreichischen Volkswirtschaft.

 

Bei der Belastung für den einzelnen Unternehmer ist es so, dass ein psychisch Erkrankter im Schnitt österreichweit 40 Krankenstandstage pro Jahr produziert, während der Durchschnitt bei etwa 12 Krankenstandstagen liegt. Damit ist also der Unternehmer belastet. Dazu kommen auch noch Leistungseinbußen bedingt durch Stress, Depression und Burnout. Die Produktivität und Wertschöpfung ist hier nicht gegeben. In Deutschland hatte man im Jahr 2010 Leistungseinbußen bedingt durch Stress in der Höhe von 16% des Bruttoinlandproduktes. Das sind in Euro gerechnet rund 364 Milliarden Euro.

Ja. Österreich hat eines der höchsten Gesundheitsbudgets im EU-Raum. Im Präventionsbudget befinden wir uns im gesamten OECD-Raum an drittletzter Stelle. Das sagt mehr als tausend Worte.

So wie sich die Situation in den letzten Jahren entwickelt hat, wird sich die Situation hier verschärfen. Wenn die öffentliche Hand nicht beginnt, ein vernünftiges, durchgängiges, für jeden machbares und anwendbares Präventionsinstrumentarium zu entwickeln, eine Präventionsinformationsmaschine also, wird sich die Situation dramatisch verschärfen, vor allem auf der Kostenseite. Wir brauchen nur daran denken, dass im Vorjahr eine Zunahme von 19,8% psychischen Erkrankungen zu verzeichnen war. Bei 60% davon war Stress die Ursache.

Man spricht immer wieder von 1,5 Millionen Menschen die sich in einem Burnout Risikospektrum befinden. Betroffen bzw. im dunkelroten Bereich befinden sich rund 900.000 Österreicher (in Deutschland sind es etwa 9 Millionen).

Laut Definition von Freudenberger, der 1974 das erste Mal „Burnout“ in Zusammenhang mit totaler Erschöpfung verwendet hat, ist Burnout eine multifaktorielle Krankheit, ein totaler Erschöpfungszustand. Nach verschieden Lehrmeinungen gibt es zwischen 70 und 120 Burnoutfaktoren, die für ein Burnout letztlich zuständig sind. Einer der großen Faktoren, die zu einem Burnout führen können, ist Stress, der in eine Depression führt und von da ist es dann nicht mehr weit in ein Burnout. Man kann aber nicht sagen, dass jeder Stress automatisch in ein Burnout führen muss.

Bei der Entstehung eines Burnouts spielen sowohl Privat- als auch Berufsleben eine entscheidende Rolle. Lehrmeinungen, die besagen, dass zu 90% der Arbeitsplatz als Verursacher für ein Burnout zu sehen ist, lehnen wir ab. Meist sind mehrere Faktoren beteiligt. Wenn sich jemand z.B. in einem Trennungsprozess befindet, hat er natürlich einen ziemlich hohen Stressfaktor. Wenn dann auch noch am Arbeitsplatz eine Belastung hinzukommt, dann kann es sehr schnell in eine Depression führen. 3 Millionen Österreicher leiden zudem unter Schlafstörung –  auch solche Faktoren beschleunigen den Prozess, der in ein Burnout führen kann.

In der Prävention gilt es vor allem 4 Faktoren zu berücksichtigen: Gut schlafen, gesund essen, ausreichend Bewegung und ein harmonisches privates Umfeld.

 

Wer von sich behaupten kann, dass alle diese Faktoren zufriedenstellend erfüllt werden, wird kein Burnout bekommen.Wer bereits das Gefühl hat, überlastet zu sein, sollte zuerst Ursachenforschung betreiben und herausfinden, woher die Belastungsmomente kommen. Ein praktisches Instrument für diese Analyse ist unser Selbstdiagnosetest.

 

Wer sich in einer Risikogruppe befindet, sollte besonders genau darauf achten, wie er/sie sein/ihr Leben gestaltet. Essen, Bewegung, gesunde Lebensweise und vor allem gesunder Schlaf spielen eine entscheidende Rolle. Der nächste Schritt wäre einen Berater aufzusuchen oder sich anonym Rat zu holen (z.B. bei der Business Doctors 24h Hotline.)

 

Wer Stress im Beruf hat neigt oft auch dazu, das Wochenende komplett durchzuplanen. Dieses „Fluchtverhalten“ begünstigt zusätzlich das Entstehen eines Burnouts. Ruhezeiten für Entspannung und Reflexion sind wichtig!

Es gibt natürlich Persönlichkeiten die genetisch schon konditioniert sind, möglicherweise ein Burnout zu bekommen. Die von uns durchgeführten Studien bauen zudem darauf auf, dass bestimmte Berufsgruppen (z.B. die Exekutive) besonders belastet sind.

Angebote gibt es viele, aber nur ca.10% der Anbieter, die Burnoutprävention anbieten, bieten auch wirklich professionelle Leistungen. Die Business Doctors sind dabei, ein Zertifizierungsmodell für professionelle Angebote zur Burnoutprävention zu erarbeiten. Gerne beraten wir Sie aber auch auf individuelle Anfragen hin zu entsprechenden Angeboten.

Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen

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5. Symposium für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten in der Friedensburg Schlaining am 16. und 17. Oktober 2017. Erste Informationen gibts hier.

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